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Mensch 2.0

19. Februar 2009

Ich musste ein paar Minuten studieren um den richtigen Titel für den heutigen Beitrag zu finden und bin mir dessen bewusst, dass „Mensch 2.0″ provokativ ist. Ich frage mich ob der Mensch der heute bereits im Web 2.0 partizipiert auch ein Mensch 2.0 ist oder einfach nur Mensch. Hat sich der Mensch verändert oder nur das Web? Gut – das ist provokativ – ich gebe es zu.

Aber warum partizipieren wir am Web 2.0, warum kollaborieren wir und sind wir auch in der Lage uns offline zu vernetzen und das Wissen kollektiv zu nutzen? Sind die Menschen, welche heute bereits user-generierten Content generieren dazu bereit über die elektronische Grenze hinauszugehen? Oder wollen wir etwa einfach nur ein wenig netzwerken, möglichst viele und uns eigentlich unbekannte Personen unserem Social Network hinzufügen oder einfach nur ein wichtiger Wikipedia Editor sein?

„Dabei“ ist „man“ schnell. So geschehen auch bei Facebook. Schnell ist man der Gruppe xp beigetreten, einfach weil  es die „anderen“ auch machen und man eben dabei sein möchte. Aber überlegt sich auch jeder, der hier und da beitritt auch warum er das tut und ob er das wirklich möchte? Darauf gefragt warum die User der Gruppe XY raus (na Schweizer – überlegt Euch mal was ich meine) beitreten wissen sie das eigentlich gar nicht. Warum treten Sie denn dem Projekt XY bei? Geht es darum, das Projekt zu unterstützen, findet man es gut oder will man auch einen konstruktiven Beitrag dazu leisten. Und was ist, wenn dieses Netzwerk auch wirklich die Unterstützung der Gemeinschaft braucht?

Sind wir bereit dazu heute das soziale und elektronisch vorhandene Netzwerk auch zu nutzen. Wollen wir die elektronisch gefundnen und geschätzten Kontakte nicht nur virtuell sonder real kennen lernen? Sind wir auch als Mensch bereits in der Version 2.0 oder einfach nur Mensch?

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