Unternehmen 2.0

Scheinbar geht ein “neuer” Trend vom externen Web 2.0 ins interne (Intranet) Unternehmen 2.0. Finde ich cool! Ich selbst bin ja schon seit ca. 100 - 200 Jahren bei einer grösseren Schweizer Versicherung im Intranet-Umfeld tätig. Da habe ich dann auch schon vom einen oder anderen Trend gehört, der sich dann leider doch nicht umgesetzt hat.

Ich bin ja einerseits sehr interessiert (affin) an solchen Sachen andererseits auch immer begeistert. Nur leider ist es zumindest bei uns nicht einfach einfach neue Trends durchzusetzen.

Ich stelle mir vor, dass das Unternehmen 2.0 die neuen Web 2.0 Funktionen intern einsetzen soll, was so quasi auf Blogs, Wiki’s und von mir aus auch auf Social Networks hinausläuft. Das wäre super! Es ist auch tatsächlich so, dass gewisse wenige Mitarbeiter oder auch “Spezialisten” solche Dinge erwähnt haben - es also einen kleinen Bedarf gebe. Sicher ist, dass die “jungen” Mitarbeiter, die solche Features bereits kennen, diese auch in das Unternehmen bringen wollen. Überzeugend sind die Möglichkeiten ja auch, die einem der “User generated content” innerhalb einer Firma bringen würde und ein altes Schlagwort könnte auch wieder neu ins Unternehmen kommen: Knowledge Mangagement (Wissensmanagement)! Man stelle sich vor die Mitarbeiter würde ihr Wissen in einem Wiki allen zur Verfügung stellen - das wär’s!

Und nun?

Die Möglichkeit besteht natürlich, dass auch der Trend an uns (vielleicht ist es ja nur bei uns so) vorbeigeht und wir auch in einem Jahr oder zwei noch immer unser statisches Web haben. Sollte der Trend aber anhalten und Einzug halten, wäre das schon cool.

Ich sehe aber leider zwei hohe Berge im Weg zum Unternehmen 2.0:

  • Die interne IT (Group IT)
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese 1. neue Tools aus dem Web 2.0 Umfeld einfach so einführen und zweitens auch noch innerhalb nützlicher Frist… aber wer weiss ;-)
  • Die User
    Wie bringen wir die User dazu, die neuen Tools zu benutzen? Schlussendlich ist das Hilfsmittel ja eins, aber der Mitarbeiter und sein Wille mitzumachen das andere.

Also: warten wir’s ab und freuen uns auf die ungeahnten Möglichkeiten des Unternehmen 2.0!

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