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Das Ende!

15. März 2009

Ja – es ist zu Ende – leider! Aber jedes Ende ist auch ein Anfang – zum Glück!

Einerseits bin ich am Ende mit meiner Weiterbildung zu Web Project Manager. Feierlich bekamen wir alle unsere Zertifikate letzten Freitag. Nun sind wir WPM’s – nur noch nicht Diplomierte und schon gar nicht Eidgenössische. Bis am Dienstag werden – hoffentlich – alle meiner Kollegen ihre Diplomarbeit der Post übergeben haben. Dann folgt das Warten auf die halbstündige Befragung und dann natürlich auf das Resultat.

Die Ausbildung war neben Hochs und Tiefs ein Erfolg und eine grosse Freude. Ich lernte viel neues kennen und vorallem viele neue Kollegen. Ich hoffe, diese Freundschaften bleiben bestehen und wachsen – so wie unser Wissen  und unsere künftigen und aktuellen Web-Projekte.

Das Ende naht auch für diesen Blog! Der Swissediot löst sich und mach sich selbständig. Zumindest in einem ersten Schritt selbständig von WordPress. Ich habe eine neue Adresse im Web. Ab sofort bin ich zu finden auf www.swissediot.ch! Dort läuft WordPress eigenständig in neuem Design. Es ist noch nicht alles perfekt und auch der Inhalt ist noch nicht neu – aber keine Angst – es geht dort weiter und ich starte noch mehr durch ;-)

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Unternehmertum, Start-Up und Innovation

13. März 2009

Gestern war ich an einem Event des Venturelab Zürich im Technopark an einem Vortrag von Peter Friedli.  Ich kannte den Herrn bisher nicht. Offensichtlich ist er ein alter Hase wenn nicht sogar ein Haudegen und hat in seinem Leben schon einge Firmen gegründet und finanziert. Das alles mit Erfolg.

Peter Friedli sagt unter anderem, dass es auf den Menschen hinter einer Idee ankommt und nicht auf den Business Plan. Der Mensch – der Unternehmer – ist das „Ein und Alles“ und damit steht und fällt auch eine Idee, ein Projekt oder ein Start-Up. Ganz interessant eigentlich – sicher nicht neu aber doch wesentlich.

Ich habe mir überlegt, was eigentlich „Venture“ ist: Venture ist Englisch und steht für so einiges: Projekt, Risiko, Spekulation, Unternehmen, Unternehmung, Wagnis oder unternehmerisches Vorhaben. Warum nur kennt die Englische Sprache soviel Bedeutungen für dieses eine Wort? Will es uns damit sagen, dass diese Begriffe alle miteinander verknüpft sind? Ist ein Projekt oder ein unternehmerisches Vorhaben immer ein Wagnis und ein Risiko oder gar eine Spekulation?

Am Event wurde auch auf ein solches Wagnis oder Risko hingewiesen: den Poken. Der Poken ist eine Art poppiger Schlüsselanhänger oder USB Stick mit integriertem Bluetooth. Der Poken soll es ermöglichen, sich gegenseitig zu vernetzen. Auf dem Poken ist ein Profil und eine eindeutige ID abgelegt welche mit den Kontaktdaten seiner eigenen Social Network Daten verknüpft ist. So zum Beisiel mit seinem Facebook- oder XING-Profil. Treffe ich also jemanden interessanten „auf der Strasse“ und will mich mit ihm vernezten ohne eine Visitenkarte auszutauschen, halten wir beiden unsere Pokens aneinander. Schon sind wir „vernetzt“. Der Poken muss nur noch in den PC gesteckt werden und der Konakt bestätigt. Das Wagnis Poken wird vom Venterlab unterstützt und wurde auch prämiert. Die Gründer gehen natürlich ein Wagnis und ein Risko ein mit diesem Projekt. Was, wenn sich das Ding nicht verkaufen lässt? Was bringt mir persönlich der Poken, wenn ich der einzige bin der einen hat?

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Kreativität I – Ergänzung

11. März 2009

Ergänzend und erklärend zu folgender Aussage habe ich das ganze noch illustriert:

Hast Du eine Idee? Zieh sie aus. Alle Kleider weg. Haare weg. Mach sie nackt. Auch ein Kleinkind wird (meist) nackt geboren, ohne Haare und ohne Zähne. Mehr wollen die Eltern gar nicht – nur gesund muss es sein und wachsen soll es. Wenn es später angezogen ist und kleider hat, dann ist das so gewollt.

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Kreativität I

10. März 2009

Was braucht es um kreativ zu sein oder zu werden und kreative Ideen zu entwickeln? Ein paar Möglichkeiten aus einer losen Reihe – vielleicht helfen sie mir ja selbst nächstes mal.

  • Willst du kreativ sein? Dann sei kreativ! Oder denk an etwas anderes und vergiss es.
  • Gehe auf den Üetliberg und wieder zurück (zu Fuss). Dazu brauchst Du wohl so zwischen zwei und drei Stunden – die sportlichen unter uns eine halbe Stunde. Unten angekommen hast Du eine Idee. Wenn nicht – geh nochmals rauf.
  • Lass Dich inspirieren. Zum Beispiel im Kunsthaus. Oder im Haus Konstruktiv. Oder im Landesmuseum? Oder vielleicht bei Schlingensief.
  • Keep it stupid and simple!
  • Hast Du eine Idee? Zieh sie aus. Alle Kleider weg. Haare weg. Mach sie nackt. Auch ein Kleinkind wird (meist) nackt geboren, ohne Haare und ohne Zähne. Mehr wollen die Eltern gar nicht – nur gesund muss es sein und wachsen soll es. Wenn es später angezogen ist und kleider hat, dann ist das so gewollt.

Andere Ideen? Sei kreativ – oder lass es sein!

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In eigener Sache: der brainwaveclub

9. März 2009

Gestern Donnerstag Abend, am 5. März 2009, hielten Roland und ich die Gründungsitzung des brainwaveclub in einem Sitzungszimmer des Hotels Krone ab.

Wir erarbeiteteten und verabschiedeten die Statuten und gaben uns Ziele für das Jahr 2009 bis zur nächten GV im März 2010 vor.

Von zentraler Bedeutung ist in unseren Augen der Zweck des brainwaveclub, welcher wie folgt lautet:

Der Verein bezweckt gemeinsam Geschäftsideen zu entwickeln,  sowie sich gegenseitig kreativ und innovativ zu unterstützen. Dies in gemeinsamen wie auch in eigenen Projekten der Vereinsmitglieder.

Dazu arbeiten wir im ersten Jahr an folgenden Zielen:

  • Erarbeitung eines Businessplans für ein gemeinsames Projekt
  • Aufbau Know-How
  • Erweiterung des Netzwerkes
  • Definition des Vereins-Auftritts (Logo, Website, Marketing, usw.)

In einem nächsten Schritt werden wir nächste Woche einen ersten Event gemeinsam besuchen. Dieser wird vom venturelab zum Thema VC-Finanzierung durchgeführt.

Wir arbeiten hart an der Efüllung unserer Visionen und Ziele und werden diese auch erreichen!

Ich freue mich extrem darauf, neben neuen und zusätzlich Aufgaben im Geschäft (im Bereich IT) auch „privat“ und im Rahmen des brainwaveclubs neue Herausforderungen anzupacken. Ich bin extrem gespannt, wo uns unsere Vorhaben hinführen werden.

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Digitale Beduinen im meetrcafé – dem Citizen Space von Zürich?

8. März 2009

Die meetr Idee gibt es schon – nur (noch) nicht in Zürich. Bereits im Juli 2008 erschien im Tagi-Magi ein Artikel über Digitale Beduinen die in San Francisco oder auch anderswo auf der Welt meetr Räumlichkeiten aufsuchen um dort zu arbeiten, sich zu vernetzen und innovativ zu sein. Warum also nicht auch in Zürich? Und es gibt sogar bereits einen Citizen Space in Zürich – den muss ich kennenlernen!

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Ausbildung

6. März 2009

Wir alle wissen wie wichtig ständige Aus- und Weiterbildung ist. Selbst im hohen Alter und vorallem mitten im Berufsleben ist es wichtig am Ball zu bleiben.

Ich entschloss mich vor bald zwei Jahren dazu endlich wieder etwas zu lernen und natürlich auch, ein Papierchen zu erhalten. Ich fand im Internet eine perekt zu mir passende Weiterbildung mit Abschluss als eidg. Dipl. im Bereich Web.

Nun ist diese bald fertig – eigentlich ganz. Im letzten Semester gab es nicht mehr viel Inhalt – hervorzuheben ist der Bereich „Kunst“ auch wenn dieser ein wenig abstrakt anzusehen ist. Die Diplomarbeit ist geschrieben und seit heute per Post unterwegs zu den wartenden Bewertern.

Nun wäre Zeit für eine kritische Würdigung, die ich mal noch weiter nach hinten schiebe. Trotzdem. Ich fragte mich vor, während und auch jetz „nach“ der Ausbildung, wo solche Würdigungen öffentlich zu finden sind. Im Internet? Nö – ich fand nichts.

Ich lernte so einiges – das muss ich zugeben. Ich fand die Ausbildung eigentlich auch wirklich gut. Ich lernte neue Freunde kennen und habe mein Netzwerk erweitert. Das finde ich gut. Ich habe auch meinen Horizont erweitert und bin nun offen für neues. Ich habe neue Erwartungen und davon nicht zu wenig – aber das ist auch gut so.

Ich bin entäuscht vom Kursleiter, der ein netter und kompetenter Mensch ist – aber chaotisch, unorganisiert und nicht erreichbar. Ich bin auch entäuscht vom Anbieter der Ausbildung. Dieser scheint nicht offen zu sein für Feedback und scheint doch auch in gewissen Bereichen nicht wirklich gut organisiert zu sein.

Wenn ich dann mal fertig bin und das eidg. Dipl. in Händen halte, werde ich hier mehr dazu schreiben. Jetzt noch nicht.

Ich habe diese Zeit genossen, viel gelernt und viele gute Leute kennengelernt. Ich habe viele Ideen und Phantasien welche ich umsetzen möchte. Ich habe aber auch Kritik zu üben, welche nicht willkommen scheint. Schade.

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Start-Up Szene Schweiz

4. März 2009

Ich spiele ja „schon länger“ mit dem Gedanken selbständig zu werden – nur fehlen die richtige Idee, das Kaptial und der Mumm – dafür ist von etwas anderem zuviel vorhanden: Angst…. Angst, keine Job und kein Einkommen zu haben.

Das Wissen über Startups und wie vorzugehen ist, findet man recht schnell im Internet. Da gibt es duzende wenn nicht sogar hunderte Seiten. Ganz neu zum Beispiel die Seite startwerk.ch/. Ich werde mir die Seite mal per RSS abonnieren und schauen, was dabei rauskommt und ob ich die nötige Inspiration finde, die nötig ist.

Morgen wird ein weiterer „Schritt“ getan, wenn ich zusammen mit R den brainwaveclub gründe. Zudem werde ich künftig wieder intensiver über amazee am meetr Projekt arbeiten. Zudem gehen R und ich nächste Woche auch noch an den ersten Event des Venturelab.

Was mich doch brennend interessiert: gibt es in der Schweiz auch schon eine Startup-Community? Ich meine damit nicht nur eine lose Gemeinsachft, die sich „offline“ regelmässig trifft, sondern eine „Virtuelle“ Social Community zu dem Thema?

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Nutzen und Kernkompetenzen von Web 2.0

3. März 2009

Auszug aus meiner Diplomarbeit zum Nutzen von Web 2.0 Anwendungen, welche ich aus den Kernkompetenzen abgeleitet habe:

Um die Fragestellung nach dem Nutzen eines Intranet 2.0 richtig beantworten zu können folgt hier nochmals ein wichtiger Punkt aus der Definition von Tim O’Reilly zum Web 2.0:

„Nutzung der kollektiven Intelligenz“

Diese Aussage beinhaltet gleich zwei Kernpunkte, einerseits der effektive Nutzen des Web 2.0 aber auch die grosse Herausforderung, nämlich die Nutzung.

Der Nutzen für eine Unternehmung könnte hier mit komplexen Formeln berechnet werden um schlussendlich einen ROI (= Return on Investment / Kapitalrendite) zu erhalten. Ohne diesen mit komplexen Formen zu berechnen soll einfach die Aussagen in den Raum gestellt werden, dass die Nutzung der Kollektiven Intelligenz wirklich einen Nutzen für die Zurich bringt.

Die Nutzung der kollektiven Intelligenz hingegen stellt sich als Herausforderung heraus – aber kein Problem, dass nicht gelöst werden kann.

Tim O’Reilly gibt gleich selbst neben der Definition von Web 2.0 eine Erklärung dazu, wo er die Kernkompetenzen sieht – also den eigentliche Nutzen:

  • Dienste, keine Paketsoftware, mit kosteneffizienter Skalierbarkeit
  • Kontrolle über einzigartige, schwer nachzubildende Datenquellen, deren Wert proportional zur Nutzungshäufigkeit steigt
  • Vertrauen in Anwender als Mitentwickler
  • Nutzung kollektiver Intelligenz
  • Erreichen des Long Tail mittels Bildung von Communities etc.
  • Erstellung von Software über die Grenzen einzelner Geräte hinaus
  • Leichtgewichtige User Interfaces, Entwicklungs- und Geschäftsmodelle

Weiter kann ein Intranet 2.0 aber auch: die Effizienz steigern – also einen Zeitgewinn bringen, Aufzeigen wo Wissen vorhanden ist und genutzt werden kann, der Firma zeigen was sie weiss und was nicht und die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern enorm steigern. Natürlich lassen sich die Mitarbeiter aber auch besser motivieren im Umgang mit dem Web generell, wenn Inhalte von ihnen selbst vorhanden sind und offen gelegt werden.

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Meine Diplomarbeit

1. März 2009

Vor etwas mehr als einem Jahr begann ich mit der Ausbildung zum eidg. dipl. Web Project Manager bei der SAWI. Nun ist diese in den nächsten Wochen auch schon bald wieder fertig – zum Glück – oder auch nicht, denn es macht doch auch Spass. Eine kritische Würdigung der Ausbildung möchte ich heute noch nicht schreiben – aber die folgt auch bald einmal hier.

Krönender Abschluss dieser Ausbildung ist und war es, eine Diplomarbeit zu schreiben. Ich wählte das Thema „Das Intranet 2.0 der Zurich Financial Services Group“. Ich bin als Intranet Manager von Global Corporate (einer internationalen Einheit der Zurich) ja mitten drin in der Thematik. Als Hypothese stelle ich auf, dass die Zurich noch nicht so weit sei, ein Intranet 2.0 einzuführen, was sich auch als richtig herausgestellt hat. Aber darauf gehe ich nun nicht im Detail ein.

Ich begann am 31. Dezember 2008 mit dem Schreiben der Arbeit und dachte damals, dass ich schon ein wenig spät dran sei. Abgabetermin ist der 16. März (Poststempel).  Gefordert sind ca. 50 Seiten plus minus. Nun bin ich seit etwas mehr als zwei Wochen eigentlich fertig mit der Arbeit. Nur habe ich jeden Tag wieder etwas gefunden, dass verbessert werden sollte. Zuletzt fand eine Arbeitskollegin heraus, dass ich gar keine Silbentrennung aktiviert hatte – wie dumm. Nur hat sich leider das Wordfile so aufgeblasen, dass dies gar nicht mehr möglich war. Unterdessen konnte ich aber auch dieses Problem noch meistern. Heute, am 1. März 2009, bin ich nun endgültig fertig. Wirklich? Das Problem ist, dass ich das Gefühl habe nie fertig zu werden. Jedesmal, wenn ich das Ding anschaue finde ich wieder etwas zum Verbessern. Darum: jetzt ist wirklich fertig! Morgen wird das Ding in die Druckerei gebracht und dann gibt es keine Fehler mehr!

Ein paar Facts: ich habe auf meine Notebook 32 Versionen. Also habe ich an 32 Tagen innerhalb der letzten zwei Monate etwas an der Arbeit gearbeitet und abends gespeichert. Ich arbeitete jeden Tag zwischen einer Stunde und acht Stunden (Schnitt: 4,5 Stunden). Das wird also so in etwa 144 Stunden total Arbeit ergeben – ich denke, dass ist in etwa realistisch… das zeigt auch auf, wie mühsam die ganze Sache ist und wie froh ich nun bin, endlich fertig zu sein.

Ach ja – endlich fertig ist ein gutes Stichwort: Web 2.0 heisst ja auch „permanter Beta Status“. Vielleicht ist meine Arbeit ja auch in einem permanenten Beta-Status?

Wie auch immer – nun bin ich wirklich froh, fertig zu sein. Jetzt nutzte ich die Zeit wieder für persönliche Projekte ;-)

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